VSVI Thüringen

Seit 30 Jahren zuverlässiger Partner bei der Weiterbildung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure.

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30. Ordentliche Mitgliederversammlung der VSVI Thüringen

Sehr geehrte Mitglieder der VSVI Thüringen e.V.,

unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am 16. November 2021 in Erfurt im Tagungshotel Radisson Blu statt.

Auf der Tagesordnung stehen neben der Wahl des Präsidiums, des Ältestenrates, der Rechnungsprüfer und den Jahresberichten auch zwei interessante Vorträge.

 

Einladung  Zur Anmeldung

Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2021 in Koblenz verliehen

Koblenz, 17. September 2021. Alle zwei Jahre lobt die Bundesvereinigung der Straßenbau - und Verkehrsingenieure e.V. den »Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr« aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums. In diesem Jahr fand die Verleihung des begehrten Ingenieurpreises in Koblenz statt. Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Michael Güntner und Staatssekretär Andy Becht zeichnete der BSVI Präsident Matthias Paraknewitz herausragende Ingenieurarbeiten in den drei Kategorien „Baukultur“, „Innovation|Digitalisierung“ und „Neue Mobilität“ aus.

Der 2013 von der Bundesvereinigung für Straßenbau- und Verkehrsingenieure ins Leben gerufene »Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2021« hat sich als feste Größe des kollegialen Wettbewerbs etabliert. Trotz pandemischer Lage konnte auch in diesem Jahr mit insgesamt 58 Einreichungen eine rege Beteiligung verzeichnet werden. Nach dem bewährten zweistufigen Auswahlverfahren wurden in jeder Kategorie zunächst jeweils drei Arbeiten nominiert. Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine Jury aus bekannten Persönlichkeiten der Fachöffentlichkeit.

Kategorie „Baukultur“ – Preisträger: Stadt Kiel

Städte stellen historisch gewachsene, komplexe räumliche Gebilde dar, die viele Funktionen erfüllen müssen. Die Herausforderung zukunftsweisender innerstädtischer Infrastrukturmaßnahmen be-steht darin, den Bestand an die neuen Anforderungen anzupassen und dabei die prägenden Strukturen zu erhalten oder sogar herauszuarbeiten. In der Kategorie „Baukultur“ wurde das Projekt „Umgestaltung der Holstenbrücke/ Neubau Kleiner Kiel-Kanal (Holstenfleet)“ der Stadt Kiel ausgezeichnet. In dem interdisziplinären Projekt schafften es die Planer in vorbildlicher Weise, die historische Insellage der Kieler Altstadt wieder erlebbar zu machen. Durch die Herausnahme des motorisierten Individualverkehrs - bei gleichzeitiger Stärkung des Umweltverbundes - gelang nicht nur ein wichtiger Schritt zur Mobilitätswende für die Stadt Kiel, sondern es wurde auch Raum geschaffen für eine neue Aufenthaltsqualität: Dort wo sich früher der Verkehr drängte ist nun Platz für ein Becken, das an die historische Wasserverbindung erinnert. Begleitet wurde dieser Brückenschlag zwischen Geschichte und Moderne durch eine intensive Bürgerbeteiligung. Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt von der Strahlkraft, die das mutige interdisziplinäre Projekt über die Quartiersgrenzen hinaus entwickelt hat.

Kategorie „Innovation | Digitalisierung“ – Preisträger: INFRALYTICA GmbH Weimar

Die zahlreichen Brückenbauwerke, die in der großen Ausbauwelle zwischen 1960 und 1985 errichtet wurden, sind zwischenzeitlich in die Jahre gekommen. Die seit dem Bau exponentiell gestiegene Schwerverkehrsbelastung sowie Tausalz- und Witterungsbeanspruchungen haben ihre Spuren hinterlassen. Dies stellt die Bau-werksprüfingenieure bei den regelmäßigen Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 vor stetig wachsende Herausforderlungen. Preisträger in der Kategorie „Innovation | Digitalisierung“ ist das thüringische Startup INFRALYTICA GmbH für das Projekt „INFRA//TWIN - Digitalbasierte Zustandserfassung von Infrastrukturbauwerken“. Aus Bilddaten, die mit Einsatz von UAS (unmanned aircraft system) oder verfahrbaren Kameraplatt-formen erzeugt werden, entstehen durch photogrammetrische 3D-Rekonstruktion hochaufgelöste 3D-Modelle – sogenannte digitale Zwillinge. Mit KI-basierten Methoden des maschinellen Lernens können in den Bilddaten Schäden automatisch erkannt und in der Zustandsbewertung berücksichtigt werden. Die exakte Verortung, Visualisierung und Dokumentation der detektierten Schäden entlastet die Bauwerksprüfer und unterstützt die Erhal-tungsplanung. Die Jury hofft, dass mit dem innovativen Ansatz von „INFRA//TWIN“ zukünftig die Bauwerkserhaltung kosteneffizienter und die Verfügbarkeit des Netzes erhöht wird.

Kategorie „Neue Mobilität“ – Preisträger: Interlink GmbH Berlin

Wie zukünftige Mobilität aussehen kann, zeigt der Preisträger der Kategorie „Neue Mobilität“: Die Interlink GmbH wird für das Projekt „TaBuLa - Testzentrum für autonom verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg“ ausgezeichnet. In Lauenburg gehören automatisiert fahrende Elektro-Shuttle bereits zum Stadtbild. Sie sind auf öffentlichen Straßen im Mischverkehr mit konventionellen Fahrzeugen unterwegs und ergänzen den öffentlichen Personenverkehr. Bis es soweit war, mussten einige verkehrsrechtliche Hürden genommen werden. Doch es hat sich gelohnt: Die Projektidee macht Technik von morgen bereits heute erlebbar. Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sieht die Jury in der Projektidee „TaBuLa-Shuttle“ einen verallgemeinerbaren Ansatz für die zukünftige Organisation von Mobilität in ländlichen Räumen. Spannend ist hier auch der Ansatz, die Technologie auf Auslieferungsroboter zu übertragen.

Die BSVI freut sich schon bei der nächsten Auslobung auf eine hohe Beteiligung und ruft alle Ingenieurinnen und Ingenieure bereits jetzt auf, sich vielversprechende Projekte für den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr im Jahr 2023 vorzumerken.

 

 

 

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Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mitglieder der BSVI und VSVI

Die Corona-Pandemie führt in allen Bereichen zu einschneidenden gesellschaftlichen Veränderungen und damit auch im Umfeld der Straßenbau- und Verkehrsingenieure. Die BSVI führte dazu eine Umfrage unter den Mitgliedern aller VSVI-Landesverbände zu den Auswirkungen der Corona-Krise durch.

Die Umfrage wurde gemeinsam mit einer Agentur ausgewertet und das Ergebnis veröffentlicht.

 

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Operativ & Strategisch

Operatives Know-how mit strategischem Denken und Handeln verbinden.

Die Regelwerke des Straßenbaus und der Verkehrstechnik unterliegen einer ständigen Erneuerung. Die VSVI Thüringen hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mitglieder zu aktuellen Themen des Straßen- und Verkehrswesens weiterzubilden. Dabei nutzen wir die Erfahrungen und das Wissen zahlreicher Referenten aus Wissenschaft und Praxis. So gelingt es uns, hochwertige Weiterbildungsseminare zu einem für unsere Mitglieder günstigen Preis anzubieten.

 

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Wir sind eine Vereinigung von über 700 Ingenieuren & Ingenieurinnen, die in Thüringen für den Straßenbau und das Verkehrswesen in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens tätig sind.

Unsere Ziele sind die Förderung der technischen und wissenschaftlichen Fachweiterbildung für unsere Mitglieder, die schnelle Umsetzung und Verbreitung neuester Vorschriften und Richtlinien in die Praxis, die Förderung der Gemeinschaft der Ingenieure und der berufsständischen Bestrebungen, die Kontaktpflege zu Wirtschaft, Verwaltung und Politik, das Einbringen des vorhandenen ingenieurtechnischen Sachverstandes auch bei politischen Entscheidungen zum Nutzen der gesellschaftlichen Entwicklung. Unsere Vereinigung ist in vier Bezirksgruppen gegliedert.

 

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Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Thüringen e.V. c/o Projektmanagement- und Planungsgesellschaft für Infrastruktur mbH

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D-99085 Erfurt